May 4th, 2014On this day in different years

Das Neueste von der Front von morgen

Das ist ein Repost des users yurasumy. Er lebt in Sumy, das ist eine Stadt im Osten der Ukraine und schreibt analytische Beiträge.

Die Opfer von Odessa waren nicht vergebens

Die vergangene Nacht hat gezeigt, dass die Opfer von Odessa nicht vergebens waren. Bei dem Volk im Südosten ist es endlich angekommen, dass der Krieg nicht zwischen irgendwelchen unbegreiflichen Gruppierungen stattfindet, die die Macht nicht teilen können. Der Krieg wird gegen das Volk geführt, das die "national-faschistische" Ideologie nicht akzeptieren will. Gestern sind viele mit dem Gedanken aufgewacht, dass es tatsächlich IHR Krieg ist.Collapse )

Von der Front, Tag 2 - 04.05.2014

Information vom Strelkov [Komm: Oberkommandierender der Volksstreitkräfte Südostens]
Originalmeldung


„In Konstantinovka ist alles ruhig – zum Morgen haben die Volksarmisten aus der Einheit „Krot“ [Maulwurf] die „Nationale Garde“ attackiert, wonach diese sich eilig hinter die Grenzen des Wohngebietes zurückzog. Von unserer Seite gab einen schwer verwundeten (Durchschuss in den Rücken), aber sein Leben ist nicht in Gefahr. Die Verluste des Gegners sind noch unbekannt. Leider konnten alle Panzerfahrzeuge sich zurückziehen – eine der Granaten aus RPG sprang vom Panzer zurück, die andere schoss vorbei...

In Kramatorst ist auch alles ruhig. Der Gegner konzentriert sich auf dem Flugplatz und steckt die Nase nicht raus.

In Slawjansk gleich. Die Nacht verlief praktisch ohne Schießerei. In einer Auseinandersetzung in der Stadt wurden zwei bewaffnete Rechter Sektor-Anhänger neutralisiert. Von unserer Seite gab es keine Verluste. Seit den Morgenstunden bereinigen wir am Stadtrand, haben wieder den Bahnhof besetzt – der Gegner bleibt nur in einigen Punkten – auf dem Berg Karatschun, den er befestigt wie Deutsche einst Sapun-Berg, an der Strassensperre auf der Landstrasse Charko-Rostov (BZS), an der Straßensperre im Dorf Vostotschnoe [Östlich] und in den Umgebungsstädchen „Kombikormovyj“ und „Rybxhoz“. Diese Punkte sind aber de facto hinter dem Stadrand.

Die Stadt Krasnyj Liman wird auch fest von der einheimischen Einheit der Volksarmee und von den Freiwilligen Kozaken (Einheit „Erema“) gehalten. Faktisch, im Augenblick ist die Angriffsoperation des Gegners vollkommen gescheidert. Sie schafften keinen der großen bewohnten Punkte zu besetzen.

04.05.14 12:20 (ukr.Zeit)

DIE ЕRKLÄRUNG DER BÜRGERBEWEGUNG "SÜDOST" AM 2.Mai 2014 --- ZAREV

Gesprochen hat der ehemalige Präsidentschaftskandidat Oleg Zarev. Er war vor dem Staatsstreich Abgeordneter der Partei der Regionen. Kurz nach dem Beginn des Maidans in November hielt er im Parlament eine Rede, in der er Beweise vorlag, dass die amerikanische Botschaft Personen finanziert und ausbildet, die die Staatsmacht destabiliesieren sollen. (Amerikanische Botschaft in Kiev ist die größte auf der Welt) Nachdem die Partei der Regionen sich kollaborationistisch gezeigt hat, trat er aus der Partei aus und kandidierte als Präsident für die Wahlen am 25 Mai. Er hat sich lange bemüht zum Dialog aufzurufen und Dialog auch möglich zu machen, wofür er von den eher extrem eingestellten Aktivisten in Lugansk und Donezk abgelehnt wurde. Auch versuchte er seinen Status des Präsidentschaftskandidaten zu nutzen, um den verhafteten antifaschistischen Aktivisten mit Anwaltsbeistand zu helfen oder die Sicherheit der verletzten antimaidan-Aktivisten in den Krankenhäusern zu gewährleisten. Bei einem solchen Besuch des Krankenhauses in Nikolaev wurde er von den Maidan-Anhängern angegriffen, Tag darauf - Angriff in Odessa, wo er mit Hilfe der Sondereibheit "Alpha" aus dem von den Maidawnern blockierten Hotel evakuiert werden konnte, und wieder ein Tag später wurde er in Kiev massiv von der Maidan-Meute angegriffen und zusammengeschlagen und zum Schluss bei der Polizei dann auch noch gedemütigt. Vorher wurde seine per Gesetz garantierten Wachleute verhaftetfür das Tragen von Waffen (???!!!!). Danach wurde ihm komplett die Bewachung, obwohl per Gesetz garantiert, abgezogen. Zarev hat vor ein Paar Tagen seine Kandidatur zurück gezogen, weil er keine Möglichkeit für die korrete Durchführung der Wahlen in der Ukraine Ende Mai sieht.


DIE ЕRKLÄRUNG DER BÜRGERBEWEGUNG "SÜDOST" AM 2.Mai 2014

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