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Der Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine ist der Sohn eines Banderas!

Quelle: http://rusvesna.su/news/1406149090
24.07.2014 - 0:58

Nach der Tragödie mit dem malaysischen Boeing im Himmel von Donbass, wird in den Weltmassenmedien oft der Name von Michael Bociurkiw, dem Leiter der Beobachtermission der OSZE in der Ukraine erwähnt. Diese Mission wird die Untersuchung der Flugzeugkatastrophe koordinieren. Bociurkiw's Arbeitsplatz befindet sich praktisch im Zentrum von Kiew, in der Turgenewstr, 26, was ihm ermöglicht direkt aus dem Fenster das brodelnde Leben der ukrainischen Hauptstadt mitzuerleben während er die Fachberichte für seine Vorgesetzten verfasst – für seine offiziellen und wirklichen Vorgesetzten.

Seit dem Anfang der ukrainischen Krise müht sich Michael Bociurkiw als ein objektiver Beobachter auszusehen während er verschiedene Regione des Landes besucht und sich mit vielen Teilnehmern der Auseinandersetzung auf beiden Seiten unterhält. Manchmal besucht er in den Krankenhäusern die verwundeten Bürger der Ukraine, die durch Gewalt zu Schaden kamen.

Währenddessen versucht Michael Bociurkiw in seinem Blog in der kanadischen Zeitung „Politics“ im Artikel „Nach der Krim, die einzige Frage: wer ist der Nächste“ bei der Analyse der Rückkehr der Krim in die Russische Föderation die Beschuldigungen an Kreml durch die Dritten zu verkünden, wie ein Professor der Kiew-Mogiljansk Akademie Michailo Vinnizky oder ehemaliger Berater des Präsidenten der RF Andrej Illarionov. Indem er professionell mit der Bevölkerungsstruktur der Halbinsel manipuliert, hebt der OSZE-Funktionär die Rechte der Ukrainer und Tataren hervor, sagt aber nichts über die Rechte der Russen, Griechen, Armenier, Bulgaren und anderer Völker, die nicht unter den Banderas leben wollen.

Eine deutliche antirussische Tendenz sickert durch auch in den Erklärungen von Bociurkiw zum Absturz des malaysischen Flugzeugs. Speziell findet er, dass das die „Bühne des größten Weltverbrechens“ ist... „natürlich ist es Russland und russischsprachige bewaffnete Volkswehrangehörigen“. Dabei beschuldigt der OSZE-„Beobachter“ öffentlich die Volkswehrleute der Aggression, dass sie sich unter der Wirkung des Alkohols und Drogen befinden.

Aber die Frage ist anders... Was brachte einen kanadischen Schriftsteller, der als ein Journalist und Experte in den sozialen Massenmedien in den USA und anderen asiatischen Ländern arbeitete und dann mehr als zehn Jahre Mitglied und Berater verschiedener UNO-Missionen auf allen fünf Kontinenten war, eine bestimmte Position in dem ukrainischen Konflikt anzunehmen? Es stellt sich heraus, dass Ukraine und alles ukrainische eine besondere Leidenschaft von Michael Bociurkiw ist, die mit den Nuancen seiner Herkunft zusammenhängt, von denen im Westen alle wissen, aber bevorzugen darüber zu schweigen...

Michael-Michailo Bociurkiw ist in Kanada, in der Familie eines Banderas, eines bedeutenden Funktionärs der ukrainischen Griechisch-katolischen Kirche und der lokalen ukrainischen Diaspora geboren. Sein Vater, Bogdan Rostislaw Bociurkiw, ist 1925 in Galitschina, in damaligem Polen geboren. Zum Beginn der deutschen Annexion von Polen (1939-41) studierte der Vater des heutigen Leiter der speziellen OSZE-Beobachtermission in der Ukraine an einer Universität in Deutschland, in der Stadt Frankfurt-am-Main. Der Zerfall der „zweiten Rzeczpospolita“ ermöglichte es ihm aktiv an der ukrainischen Nationalbewegung teilzunehmen. Später, schon während des zweiten Weltkrieges, geriet er zufällig (oder auch nicht...) in die Hände von Gestapo, nach Konzentrationslager Flossenburg und sicherte sich nach 1947, als er nach Kanada emmigrierte, einen herzlichen Empfang in dem nördlichen Teil der westlichen Halbkugel. Dort heiratete er eine Landsfrau – eine Westukrainerin Vera Vasilischina, die ihm drei Söhne und drei Tochter geboren hatte.

Sein Studium beendete Bociurkiw-Senior erste 1954 an der Universität des kanadischen Staates Manitoba und promovierte 1961 an der Universität Chicago zum Thema „Sowjetische Kirchenpolitik in der Ukraine 1919-1939“. Er unterrichtete politische Wissenschaften (spezialisierte sich auf UdSSR-Politik, Sowjetischer Ukraine und Beziehungen zwischen der Kirche und dem Staat im sozialistischen Lager) zuerst (1956-69) an der Universität des Staates Alberta in Edmont, und dann (1969-92) an der Universität Carleton in Ottawa. In Edmont gründete er das Kanadische Institut der ukrainischen Forschung, in Ottawa – ein Instutut für sowjetische und Osteuropäische Forschung, die er leitete. Er widmete sich der Erforschung der nationalen Politik und Menschenrechte in der Ex-UdSSR. Er beschäftigte sich auch mit dem Problem des Multikulturalismus in Kanada, wo er entsprechende staatliche Posten besetzte.

Diese Fakten aus der Biographie von Bogdan Bociurkiw sind der älteren Generation gut bekannt aus den „Politikaufklärungs“-Versammlungen am Freitag. Damals wurde er als einer der zwei wichtigsten antisowjetischen Personalien in dem Milieu der ukrainischen Nationalisten hinter dem Ozean (der erste war der ständige USA-Vertreter bei UNO Konstantin Varvariw) vorgestellt. Die Verwandten von Bogdan und Michailo nahmen aktiv am Kiewer Maidan teil, der Verfasser dieser Zeilen hat sie dort gesehen mit eigenen Augen, und sie haben den Demonstrierenden die Unterstützung im Namen der kanadischen ukrainischen Diaspora und des kanadischen Staates ausgerichtet. Genau sie sind der Grund der harten Position von Kanada zu der Russischen Föderation in Verbindung mit der ukrainischen Krise. Es bleibt eine Frage zu stellen: kann Michael Bociurkiw ein objektiver Richter im Vorfall mit dem über Donbass abgeschossenen malaysischen Flugzeug sein? Und das wichtigste – wer hat ihm den Richterstatus verliehen und warum hat Russland bei dieser Kandidatur nicht protestiert?

Text: Georgij Kolarow – Dr. Politwissenschaften, Doktorand RUDN [Russische Universität der Völkerfreundschaft], Dozent der MGU und Wirtschaftsuniversität Varna.

Tags: Puppenführer, fakten
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